Wichtige Einblicke
- Canary Capital hat eine überarbeitete S-1 für seinen Solana ETF bei der SEC eingereicht.
- Große Firmen wie VanEck, Fidelity und Grayscale sind ebenfalls im Rennen um den Solana ETF.
- Die aktualisierten Unterlagen enthalten weitere Details zu Einsätzen, Verwahrung und Anlegerschutz.
Canary Capital hat eine aktualisierte Version seines Spot Solana ETF-Antrags bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Dieser Schritt zeigt, wie sich der Wettbewerb unter den Vermögensverwaltern verschärft.
Die Teilnehmer bewerben sich um die Auflegung des ersten börsengehandelten Fonds auf Solana-Basis in den Vereinigten Staaten. Wenn er genehmigt wird, würde der ETF an der Cboe BZX Exchange gehandelt werden. Er ist auch eine interessante Ergänzung zu den 92 Anträgen, die bei der SEC zur Prüfung anstehen.
Wachsendes Interesse an Solana ETFs
Bei den aktualisierten Anträgen handelt es sich nicht um einen neuen Vorschlag. Stattdessen sind es verfeinerte Versionen von Anträgen, die bereits früher eingereicht wurden. Vermögensverwalter wie Franklin Templeton, VanEck, Fidelity, Grayscale, CoinShares und Bitwise haben der SEC alle Dokumente erneut vorgelegt.

Analysten sehen in diesem Anstieg der Aktivitäten ein Zeichen für die laufende Zusammenarbeit zwischen Emittenten und Regulierungsbehörden. James Seyffart von Bloomberg merkte sogar an, dass die schiere Anzahl der Einreichungen darauf hindeutet, dass die SEC gleichzeitig mit mehreren Firmen im Gespräch ist.
Dieser Trend zeigt einen Wandel in der Sichtweise der Branche auf Solana. Solana wurde einst als hochriskante, experimentelle Blockchain betrachtet. Jetzt stößt sie auf ernsthaftes institutionelles Interesse.
Canary Capital ernennt Marinade zum Staking-Partner
Eines der wichtigsten Merkmale des überarbeiteten Solana ETF-Antrags von Canary Capital ist der Aspekt des Einsatzes. Der Fonds hat Marinade Select als seinen „exklusiven“ Staking-Anbieter bestimmt.
Dies ist das erste Mal, dass ein in den USA ansässiger Krypto-ETF einen solchen Rahmen skizziert hat. Dem Vorschlag zufolge werden die meisten Solana-Bestände des ETFs mindestens zwei Jahre lang mit Marinade abgesichert sein.

Die Erträge aus den Einsätzen werden nach Abzug der Gebühren automatisch reinvestiert, was den Nettoinventarwert des Fonds im Laufe der Zeit verbessern könnte. Der Solana ETF könnte für Anleger interessant sein, die mehr als ein einfaches Kursengagement wünschen, indem er Staking-Renditen bietet.
Maßnahmen zur Verwahrung und Transparenz
Die aktualisierte Einreichung enthält auch Informationen über Dinge wie die Verwahrungsregelungen. Das Solana-Vermögen wird zwischen Hot und Cold Wallets aufgeteilt, und die privaten Schlüssel werden von Verwahrern verwahrt.
Die Anleger selbst werden die Token nicht direkt verwalten, was die Risiken zwar verringert, aber nicht ausschließt. Der Antrag warnt jedoch vor möglichen Bedrohungen wie Hackerangriffen, Validierungsfehlern oder Netzwerkausfällen.
Auf der ETF-Website finden Sie täglich aktualisierte Informationen über den Nettoinventarwert und die gesamten Bestände. Sie zeigt auch an, ob der Fonds mit einem Auf- oder Abschlag gehandelt wird.
Branchenweite Updates sorgen für mehr Spezifität
Auch andere Emittenten haben in ihren überarbeiteten Anträgen genauere Angaben gemacht. Grayscale zum Beispiel plant eine Gebühr von 2,5 %. Sie ist in Solana-Tokens zu zahlen. In einigen Anträgen werden auch Optionen für die Rücknahme in Sachwerten erörtert und Anlegern die Möglichkeit gegeben, ETF-Anteile direkt in Solana statt in Bargeld umzutauschen.
Diese Aktualisierungen zeigen die zunehmenden Bemühungen der Vermögensverwalter, die Erwartungen der SEC zu erfüllen. Anstatt die Regulierungsbehörden herauszufordern, entscheiden sich die Unternehmen dafür, ihre Vorschläge anzupassen und zu präzisieren. Dieser Ansatz könnte den Genehmigungsprozess beschleunigen und den Weg für eine weitere Annahme ebnen.
Warum ein Solana ETF von Bedeutung wäre
Eine Zulassung von Solana ETF wäre ein wichtiger Schritt für den Altcoin-Markt. Der Erfolg der Bitcoin- und Ethereum-Spot-ETFs hat bereits gezeigt, dass die Anleger Appetit auf regulierte Kryptoprodukte haben. Beide haben seit ihrer Auflegung Zuflüsse in Milliardenhöhe generiert.
Der Einstieg von Solana in den ETF-Markt würde sein Angebot bei weitem erweitern. Es könnte auch die Liquidität der Kryptowährung erhöhen, institutionelles Kapital anziehen und das Wachstum von Solana als Blockchain unterstützen.
Wenn das Staking als Teil der ETF-Struktur genehmigt wird, wäre dies ein Novum auf dem US-Markt. Die Anleger würden nicht nur von den Kursbewegungen, sondern auch von den Staking-Renditen profitieren.



